Konzepte & Ziele

Zwei Lernräume – 40 und 60 m2 –, ein Videostudio, dazu Besprechungszimmer und Büros. Guter Verkehrsanschluss. Zeitgemäß flexible Möbel, Beamer und interaktive Boards, WLAN, Tablets, Notebooks etc. So stellt sich das Future Learning Lab Wien (FLL.wien) als neueste Einrichtung an der PH Wien dar, realisiert vom hier ansässigen Zentrum für Lerntechnologie und Innovation (ZLI) in Kooperation mit dem Verein zur Förderung digitaler Bildungsangebote (Future Learning) und seinen Mitgliedern und Partnern.

Schüler/innen, Studierende, Lehrer/innen und Akteur/innen der außerschulischen Pädagogik können hier seit Oktober 2017 die Möglichkeiten entdecken und nützen, die eine technologisch und medienpädagogisch professionelle sowie didaktisch konsequent „lernseitige“ Umgebung bieten kann. Lehren, Lernen, Begegnung, Vernetzung, Experiment, Training, Think-Tank: ein nationaler und internationaler „Innovation Hub“.

Initiiert wurde das FLL.wien durch das Familienministerium gemeinsam mit der IT-Industrie in Kooperation mit dem Bildungsministerium. Und darin liegt das Besondere, gewissermaßen: der „Spirit“, der das FLL.wien im Innersten zusammenhält und treibt:Lebensbegleitendes Lernen braucht die Expertise vieler Akteur/innen. Institutionen an deren Nahtstelle, wie das FLL.wien eine ist, ermöglichen Neues und mehr, als jeder einzelne alleine zuwege bräuchte.

make.

Besucher/innen jedweden Alters, Studierende, Schüler/innen, Lehrer/innen und Hochschullehrende sollen gemeinsam als Lernende die Möglichkeiten entdecken können, die eine technologisch professionelle und didaktisch konsequent an den Lernenden orientierte Lernumgebung bieten kann.Die Aktivitäten, Angebote, Trainings und Lehrveranstaltungen werden sich aufs „digital-inklusive“ Lernen in jeder vorstellbaren Art fokussieren.

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Darüber hinaus wird das FLL E-Learning-Expertinnen und -Experten national und international als Innovation Hub, Begegnungs- und Vernetzungsraum, Think-Tank und Experimentierwerkstatt für bildungstechnologische, „lernseitige“ und medienpädagogische Forschung dienen.Das FLL.wien orientiert sich dabei an den “Leitadjektiven” # didaktisch # digital-inklusiv # forschungsorientiert # international # kollaborativ # lernseitig # medienbildend # partnerschaftlich # technisch up2date # tentativ # visionär.

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Das FLL.wien repräsentiert den „State-of-the-art“ eines durchdachten Lernraums, in dem innovative Didaktik, Medienbildung, Learners Engagement und die Aneignung digitaler Kompetenzen eine hohe Priorität haben. Und zwar handfest und praktisch. Nicht erst zu “St. Nimmerlein” wirksam, sondern hier und jetzt und in jedem nächsten Schritt, der gedacht, geplant und gewagt wird. Dabei immer theoretisch begründet und an weiterführender Forschung interessiert. Als offener Lernort für alle.

Ziele

Inspiriert durch das Future Classroom Lab in Brüssel und Setubal, durch das Projekt Innovative Learning Environments der OECD sowie genuin österreichische Entwicklungen (KidZ, eEducation, Virtuelle PH, SQA, Lerndesign und Lernseitigkeit, die Medienwerkstatt der PHDL in Linz, den A1 Campus Wien, die Digitalisierungsstrategie „Schule 4.0 – jetzt wird’s digital“ des Bildungsministeriums etc.) und von diesen lernend leistet das FLL.wien Beiträge zu einer neuen Lehr- und Lernkultur in Österreich – über Institutionengrenzen hinweg. Lehrende und Lernende sollen digitale Medien und Werkzeuge differenziert, reflektiert, lernförderlich, maßvoll und gezielt einsetzen können.

Das FLL.wien ist ein konkretes Umsetzungsbeispiel der österreichischen Strategie zum lebensbegleitenden Lernen. Mehrere Systemebenen bzw. Sektoren gemeinsam (Politik – Bildungseinrichtungen – Unternehmen) kooperieren in wechselweisem Vertrauen effektiv. Dieses “Wagnis des Neuen” ermöglicht vernetzte Einsichten und synergetische Projekte und erweitert so individuelle Bildungsmöglichkeiten über vorhandene “Gleise” hinaus.

Damit die Ergebnisse der Arbeit im FLL.wien auch allseitig gut genützt werden können, stehen diese grundsätzlich immer als Open Educational Resources OER unter einer cc-by-Lizenz zur Verfügung.


„In besonderem Maße soll an dieser Stelle auf die Zusammenarbeit von pädagogischer Forschung und Praxis, aber auch von sozialen Gemeinschaften, der Öffentlichkeit und Politik mit Forschung und Praxis zur adäquaten Begegnung der (…) Herausforderungen in der Gesamtaufgabe einer kontemporären Bildung verwiesen sein.“

Nina Grünberger, PH Wien

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